‚J’ai envie de … respirer‘ – ‚Ich habe Lust zum … Atmen‘

« J’ai envie de … respirer »
‘Ich habe Lust zum … Atmen’ – was für ein merkwürdiger Titel! Allein dabei fallen mir zwei Schwerpunkte auf. Zum ersten, was bedeutetet eigentlich Atmen, Luftholen, Durchatmen usw. Zum Zweiten, die Sprache und wie schwierig oft Übersetzungen sind. Wenn einfach die Worte gewählt und ausgesprochen werden, versuchen wir einander zu verstehen, was eine gewisse Fähigkeit des Zuhörens voraussetzt. Doch selbst dabei kann es zu Missverständnissen kommen, weil unsere persönliche Interpretation gerne Überhand nimmt. Wenn es dann noch zu einer Übersetzung kommt, quetscht sich die allgemeine Sprache dazwischen. Frei nach dem Motto: das sagt man so nicht!
Tja, man sagt das so nicht… wer legt das eigentlich fest???? Ah, die allgemeine Sprache, Ausdrucksfähigkeit, verstehe. Darüber könnte man stundenlang debattieren und über das Ergebnis habe ich meine Zweifel, dabei kann einem die Luft ausgehen! Die Geschichte unserer Hochkulturen hat sich hauptsächlich mit der Kontrolle der Massen beschäftigt, um Stärke zu beweisen, Wohlstand (-für einige-) zu erreichen. Eingezwängt zwischen Gesetzen, Regeln und Normalitäten kann sich das Individuum erstickt fühlen, unfrei, doch das Recht zum Atmen darf niemanden genommen werden.
Auch mal wieder Luft holen von all den Neuigkeiten, bedrückenden Nachrichten, angefertigten Informationen und drohenden Statistiken. Einfach mal davon laufen von den Verpflichtungen, dem eintönigen, grauen Dasein, Abtauchen in simple Natur und frische Luft atmen. So einfach könnte es sein.
Viel einfacher kann es sein, eine Idee weiterzugeben, in dem sie in eine Melodie gepackt wird, denn plötzlich sind die Worte zweitrangig, man hört sie zwar, kennt sie vielleicht nicht, aber versteht ihren Sinn. Was will man noch mehr? Einatmen, Ausatmen, mal wieder Lächeln, die Arme dem Wind entgegen öffnen, warum nicht. Jeder denkt sich seinen Teil, oder auch mal Nichts außer das Wesentliche. Warum es mal nicht versuchen, Musik als eine universelle Sprach zu verstehen, in der es zu weniger Missverständnissen kommt wie bei Debatten, Diskussionen oder geschrieben Texten. Man könnte ein neues Lied sogar gemeinsam singen, aber das wäre der nächste Schritt, so weit sind wir noch nicht (-aber man darf es sich erlauben, zu träumen -).
Einladung zum Lied : „J’ai envie de … respirer!“ zum Ende des Jahres 2011 :

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