Un Monde plus juste – Eine gerechtere Welt

Ein unerschöpfliches Thema, unzählige Künstler haben sich damit auseinander gesetzt und werde es immer wieder tun. Wahrscheinlich so lange, bis es an der vom Menschen geschaffenen Welt nichts mehr auszusetzen gibt. Es werden Texte, komplette Bücher über Glück und Zufriedenheit geschrieben, aber ich frage mich, was damit überhaupt gemeint ist? Eine Art Vogelstraußhaltung, Kopf in den Sand und mir geht es gut, dann bin ich glücklich und zufrieden? Wohl kaum.
Eine weitere Frage: sind Künstler nicht chronisch unzufriedene Menschen, denen es ständig nach Verbesserung drängt, welche sie nur in ihren Werken ausdrücken können, solange man sie lässt?
Oder: wie kann ein Mensch zufrieden, oder glücklich sein, wenn sich die Werte im Laufe von ein paar Generationen, vielleicht auch innerhalb einiger Jahre seines Lebens total verändern, was zunächst als sicher galt, wird umgestoßen, der Mensch muss sich anpassen, ganz gleich, ob ihm das passt oder nicht.
Wir fragen nach Morgen, versuchen Gestern zu verstehen und vergessen dabei, die Gegenwart zu leben.
Im Diktat mächtiger Familien, Menschen, die über Macht und Mittel verfügen, angehört und für ihre Meinungen bezahlt und verehrt zu werden, nehmen sich sogar das Recht, das Elend anderer für ihre eigene Promotion zu benutzen. Selbstverständlich wertet ein bekannter Name eine Aktion gleich mehr auf. Soll das etwa bedeuten, dass ein unbekannter Mensch sich ins Schweigen verhüllen soll? Fast so wie vor mehreren hundert Jahren, in denen davon ausgegangen wurde, dass hohe Gefühle nur von Menschen gehobener Klassen empfunden werden können.
Doch Tränen, die von Menschen für andere vergossen werden, dürfen nicht ungehört bleiben. Hoffnung fängt da an, wo manch einer keinen Ausweg mehr zu finden glaubte. Mohamed Bouazizi legte an seinem eigenen Leib Feuer an, weil sein Leben in einer absoluten Ausweglosigkeit aufgelöst wurde. Diese Flamme löste andere Lauffeuer aus, doch versucht man sich die Qual und die Vorgeschichte eines Menschenlebens vorzustellen, all die Fragen, warum und wofür werden so viele Existenzen bestraft, für Taten, die sie nicht begangen haben, für ihre Namenlosigkeit, Mittellosigkeit.
Bei solchen Zuständen muss es zu Träumen kommen, um nicht verrückt zu werden, bei klarem Verstand zu bleiben. Träume vom Niederreißen der Barrieren, Friedenssymbole, die ihre Bedeutung wiederfinden, Kinderstimmen singen können.
Meine Worte sind begrenzt, können sich unzählige Mal im Kreis drehen, ohne eine Lösung zu bieten, doch eine Melodie lädt zum Verstehen ein, ebenso wie damals ‚Imagine‘ von John Lennon

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