Warum eine Geschichte wie ‚Vergessene Tränen im Regenwetter‘ schreiben ?

Als das Thema ‘Verbotene Liebe’ in einem Wettbewerb erwähnt wurde, dachte ich mir, dass es in fast allen Geschichten, an denen ich arbeite, darum geht. Besonders in ‚Den Legenden aus Merim‘.

Also, wenn ich schon meine Zeit und meine Energie für so ein Thema in einem umfangreichen Buch hergebe, dann kann ich wenigstens eine Kurzgeschichte dazu schreiben. Denn ich frage mich ganz einfach: was ist verboten und warum?

Für manche ist das Verbotene aufregend, für andere beängstigend, wieder andere finden das Verbotene verwerflich und skandalös.

Viele Menschen, die den Mund aufmachen, um ihre Meinung kundzugeben, behaupten, das Verbotene sei toll und geben vor, das Verbotene gerade dann zu tun, wenn es verboten ist.

Aha!

Interessant!

Ich beobachte die Welt um mich herum und allerhand Leute, die mich umgeben und ich beobachten kann, leben nicht so, denn es herrschen überall Verbote!

Gerade was die Liebe anbetrifft!

Theorie und Praxis!

Oder mein persönliches Problem?

Ich denke nicht, denn ich habe in der Tat Verbote überschritten und dafür bezahlt, was ich bis heute noch tue. Manche Narben bleiben. Vielen Geboten habe ich nicht zugehört und stand allein mit meiner Entscheidung da. Die Zeit bewies, dass ich recht hatte. Es ist mir gleichgültig, ob ich Recht oder unrecht habe, aber das Leben folgt Gesetzen, die wir weder beherrschen, oft gar nicht erklären können.

Zeitungen und Illustrierte sind voll mit Geschichten von Menschen, die die Regeln nicht akzeptieren, Skandale pflegen und Verbotenes tun.

Es scheint so als würden die wenigen, die sich unserem Voyeurismus zur Verfügung stellen und damit ein saftiges Business am Leben halten, uns befriedigen, damit wir artig in unserer Komfortzone ausharren können.

Denn angenommen, eine Frau aus guten Verhältnissen würde alles aufgeben und einem obdachlosen Mann folgen, bis zur eigenen Existenz aufgeben.

Wer würde das wirklich verstehen?

Wer würde ihr wirklich beistehen?

Meiner Meinung nach niemand!

Eine Arbeitskollegin erwartet momentan ein Kind von einem verheirateten Kollegen, der selbst Familienvater ist.

Niemand weiß davon!

Es handelt sich um einen Skandal!

Es ist falsch …

Ich habe einen gut betuchten Traumschwiegersohn in den Wind geschossen, mit der Bezeichnung: eingebildeter, aufgeblasener Lackaffe!

Wenn ich mich heute über unsichere Zukunftsverhältnisse und fehlenden Komfort für mich und meine Kinder beklagen würde, könnte ich im besten Fall ein: ‚Hab ich dir doch schon vor Jahren gesagt!’, rechnen.

Regeln und Verbote gibt es überall. Am Schlimmsten sind die unausgesprochenen.

Daher diese Geschichte.

Befolge die Regeln deiner Welt, damit du anerkannt wirst!

Befolge sie nicht – wehe dir, denn du musst dich allein durchschlagen. Sollte dir dein Weg gelingen, wirst du Neid ernten!

Wahrscheinlich beschäftigen wir uns daher so gerne mit Problemen, die uns nichts angehen, denn die lenken von unseren eigenen Tabus ab!

 Vergessene Tränen im Regenwetter

Sie lebt in unserer scheinbar freien Welt der unbegrenzten Möglichkeiten ein Leben, von dem so manche Frau nur träumen mag.
Er lebt für idealistische Ideen einer ursprünglichen Menschheit in jedem von uns.
Jeder von uns sollte sich in acht nehmen, nicht seine Ideen wie stumme Tränen im Regenwetter zu vergessen.

http://www.bookrix.de/_title-de-stephanie-berth-escriva-vergessene-traenen-im-regenwetter

 

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